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Als Folge des Diabetes können zahlreiche und verschiedenartige Komplikationen auftreten. Viele davon können durch eine gute Stoffwechseleinstellung vermieden oder gemildert werden. Wer seinen Blutzucker im Zielbereich hält, trägt wesentlich dazu bei, Langzeitkomplikationen zu vermeiden bzw. unter Kontrolle zu halten.
Es ist nämlich erwiesen, dass zu hoher Blutzucker gewisse Organe langfristig schädigt, darunter Augen, Herz und Fusszehen. Auf den nächsten Unterseiten werden die Komplikationen, die mit Diabetes in Verbindung stehen, näher vorgestellt. Wir betonen jedoch nochmals, dass vieles zur Vorsorge getan werden kann – zusammen mit der/dem behandelnden Ärztin/Arzt und den Diabetesfachpersonen.

Unsere Füsse tragen uns durchs Leben. Wir widmen ihnen allgemein wenig Aufmerksamkeit und sperren sie oft in unbequemen Schuhen ein. Bei Diabetesbetroffenen ist das Gefühlsempfinden in den Füssen oftmals gestört; man nennt das auch «Verlust der schützenden Wahrnehmung». Ist dies der Fall, werden die Warnsignale der Füsse nicht mehr wahrgenommen, um diese vor Verletzungen zu schützen. Um festzustellen, ob das Gefühlsempfinden in den Füssen gestört ist, gibt es einen einfachen Test.
Gute Pflege beugt vor
Es wird empfohlen, die Füsse täglich zu pflegen (gründlich waschen, mit Fusslotion eincremen) und sie selber sorgfältig zu untersuchen; auch sollten Diabetesbetroffene auf ein gutes Schuhwerk achten: Die Schuhe müssen gross genug und komfortabel sein, Halt und Schutz gewähren. Vom Barfussgehen wird eher abgeraten, weil die Verletzungsgefahr gross ist. Aufgepasst: Verbrennungsgefahr wegen mangelnden Gefühls in den Füssen!
Wenn bereits Probleme aufgetaucht sind, sollte mindestens einmal jährlich das Gefühlsempfinden in den Füssen ärztlich abgeklärt werden; ein Arztbesuch empfiehlt sich auch bei folgenden Symptomen:
Es darf nicht verschwiegen werden, dass unbehandelte Komplikationen bei den Füssen v.a. bei älteren Diabetesbetroffenen, die schon lange unter Diabetes leiden, auch zu Fussgeschwüren und Amputationen führen können.
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