Diabetes-Komplikationen verhindern

Als Folge des Diabetes können zahlreiche und verschiedenartige Komplikationen auftreten. Viele davon können durch eine gute Stoffwechseleinstellung vermieden oder gemildert werden. Wer seinen Blutzucker im Zielbereich hält, trägt wesentlich dazu bei, Langzeitkomplikationen zu vermeiden bzw. unter Kontrolle zu halten.
Es ist nämlich erwiesen, dass zu hoher Blutzucker gewisse Organe langfristig schädigt, darunter Augen, Herz und Fusszehen. Auf den nächsten Unterseiten werden die Komplikationen, die mit Diabetes in Verbindung stehen, näher vorgestellt. Wir betonen jedoch nochmals, dass vieles zur Vorsorge getan werden kann – zusammen mit der/dem behandelnden Ärztin/Arzt und den Diabetesfachpersonen.
Diabetes und das Sexualleben

Diabetes kann – muss aber nicht – sowohl bei Männern wie auch bei Frauen zu Schwierigkeiten beim Sexualleben führen. Es geht auch hier wieder um die schlechte Versorgung von extrem dünnen Blutgefässen und dem resultierenden Taubheitsgefühl, das sich vor allem an Körperenden wie Händen und Füssen einstellt.
Mögliche sexuelle Fehlfunktionen beim Mann
Wenn Diabetes Nerven und Arterien schädigt, so kann dies Erektionsstörungen als Folge haben. Erektionsstörungen lassen sich heute unter ärztlicher Aufsicht gut behandeln: Es gibt orale Medikamenteneinnahme, Injektionen, Zäpfchen, Penisringe und Penisvakuumpumpen. Doch die sexuellen Fehlfunktionen können auch durch Medikamente (z. B. blutdrucksenkende Medikamente, Antidepressiva, Medikamente gegen Magengeschwüre), einem niedrigen Testosteronspiegel oder auch nur durch Stress verursacht werden.
Mögliche sexuelle Fehlfunktionen bei der Frau
Bei den Frauen äussern sich die durch Diabetes verursachten sexuellen Schwierigkeiten vor allem in sexueller Unlust, vaginaler Trockenheit oder schwer zu erreichendem Orgasmus. Seltener werden Schmerzen oder Unwohlsein beim Geschlechtsverkehr beobachtet. Auch für diese Fälle gibt es mittlerweile überzeugende Behandlungsmethoden: Diese reichen von der Verwendung eines Gleitmittels während des Geschlechtsverkehrs über Entspannungsübungen bis hin zu ärztlich verordneten medikamentösen Therapien.
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