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Verstehen, wie die Insulinpumpe funktioniert

Die Bauchspeicheldrüse im Vergleich zur Insulinpumpe

Die Bauchspeicheldrüse eines Menschen ohne Diabetes gibt regelmässig kleine Mengen Insulin ab, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Diese im Körper abgegebene Insulinmenge variiert mit der inneren Uhr des Einzelnen und ist abhängig von Faktoren wie z.B. körperliche Aktivität, Stoffwechsel, Stress und Krankheit. Wenn eine Person Nahrung zu sich nimmt, gibt die Bauchspeicheldrüse eine zusätzliche Menge Insulin ab, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Die Insulinpumpentherapie ist eine Behandlungsmethode, die genau die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse nachahmt, indem sie den Körper konstant mit Insulin versorgt und bei Bedarf zusätzliches Insulin bereitstellt.

 

 

Die Pumpentherapie im Vergleich zur Injektionstherapie

Die konventionelle Insulininjektionstherapie kann die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse hingegen nicht nachahmen: Hier wird ein verzögert wirkendes Insulin gespritzt, im Hinblick z.B. auf eine Mahlzeit. Es kann jedoch nicht bzw. weniger gut auf die unterschiedlichen Bedürfnisse während eines Tages reagiert werden. Eine intensive Injektionstherapie, die mehrere Injektionen pro Tag von lang wirkendem Insulin und Intermediärinsulin vorsieht, stellt zwar eine Verbesserung gegenüber der konventionellen Injektionstherapie dar, aber sorgt nicht für eine dauerhaft präzise Insulinbereitstellung, wie dies dank Insulinpumpe möglich ist.

 

 

480 präzise Dosen Insulin – jeden Tag

Der Vergleich ist einfach gemacht: Vier Dosen selbst gespritztes Insulin, die ein Diabetesbetroffener bei intensiver Injektionstherapie pro Tag erhält, können es mit der Präzision von 480 Dosen am Tag, die dank Insulinpumpe abgegeben werden, nicht aufnehmen! So gibt beispielsweise die Accu-Chek-Spirit-Combo-Insulinpumpe eine Insulindosis alle drei Minuten ab – am Tag und in der Nacht, zuverlässig wie eine Schweizer Uhr. Die Rate der Basalabgabe (Grundbedarf an Insulin) kann an die Stoffwechselbedürfnisse des Diabetesbetroffenen angepasst werden: Das ermöglicht eine höhere Flexibilität beim Schlafen, Trainieren und Essen und gibt ein Gefühl von Sicherheit. Zudem kann die Pumpe so programmiert werden, dass sie Sofort-Insulinbolus vor Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten abgibt, um die Kalorienzufuhr zu kompensieren. Der Diabetesbetroffene kann den Bolus bezüglich Menge und Zeitberechnung selber genau berechnen und einstellen.

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