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Schwangerschaftsdiabetes

Ein Schwangerschaftsdiabetes [Zustand, bei dem Frauen, die zuvor nicht an Diabetes erkrankt waren, während der Schwangerschaft erhöhte Blutzuckerspiegel entwickeln.] tritt dann auf, wenn Schwangerschaftshormone und Gewichtszunahme die Fähigkeit des weiblichen Körpers blockieren, Insulin in ausreichendem Masse zu produzieren. Diese Art von Diabetes kann bei Frauen vorkommen, die noch nie zuvor an Diabetes erkrankt waren, und verschwindet normalerweise wieder, nachdem das Baby geboren wird.

Schwangerschaftsdiabetes kann zu hohem Blutdruck bei der Mutter und zu einem hohen Geburtsgewicht beim Baby führen. Sowohl die Mutter als auch das Baby haben zudem ein erhöhtes Risiko für die spätere Entwicklung von Diabetes Typ 2. Diese Risiken lassen sich reduzieren, wenn die schwangere Frau sehr auf ihr Gewicht achtet, körperlich aktiv bleibt und sich gesund ernährt. Das Stillen nach der Geburt ist ebenfalls sehr empfohlen.

Diabetesbetroffen und schwanger: Gibt es Probleme?

Wenn eine diabetesbetroffene Frau schwanger wird, dann sollte sie während der Schwangerschaft extrem auf ihre Blutzuckerwerte achtgeben. Denn zu hohe Blutzuckerwerte bergen gewisse Risiken für das ungeborene Kind – bis hin zu möglichen Geburtsschäden. Die behandelnden Ärzte respektive der/die Diabetologe/in wissen aber, wie ungemein wichtig es ist, schon vor der Schwangerschaft und besonders während der ersten acht Schwangerschaftswochen – die Zeit, in der sich die Hauptorgane des Kindes bilden – den Blutzuckerspiegel der werdenden Mutter streng zu kontrollieren!

Mit zahlreichen Routineuntersuchungen wird für die Gesundheit der werdenden Mutter und ihres Kindes gesorgt. Damit die Schwangerschaft ebenso problemlos wie bei nichtinsulinabhängigen Schwangeren verlaufen kann!

Schwangerschaftsdiabetes: ein momentaner Zustand 

Ein Schwangerschaftsdiabetes kann sich im Verlauf einer Schwangerschaft entwickeln und geht nach der Geburt meistens vorbei. Alle schwangeren Frauen sollten in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche auf Schwangerschaftsdiabetes untersucht werden. Bei einem Schwangerschaftsdiabetes, der entsprechend behandelt wird, gibt es nur geringfügige oder gar keine Probleme. Die häufigste Komplikation sind zu grosse Babys bzw. Babys, die gleich nach der Geburt an Hypoglykämie leiden. Es muss darauf geachtet werden, dass der Blutzuckerspiegel der Schwangeren normal bleibt, eventuell muss ihr Insulin gespritzt werden.

Obwohl der Schwangerschaftsdiabetes eine vorübergehende Situation ist (während der Schwangerschaft), ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch (65%), dass er auch bei künftigen Schwangerschaften wieder auftritt. Und auch, dass sich ein Diabetes Typ 2 im Laufe der nächsten 5 bis 15 Jahre manifestiert. Frauen, die Schwangerschaftsdiabetes hatten, sollten einmal im Jahr ihren Blutzucker kontrollieren lassen.

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